Wenn die Vielsprachigkeit zum Verhängnis wird
Als wir 2024 von der ersten Ausgabe des Kurzfilmwettbewerbs der Schweizer AG erfuhren, war unser Interesse direkt geweckt. Das Thema „Vielsprachigkeit der Schweiz“ bot einiges an Potenzial, doch wir wollten uns nicht mit den naheliegendsten Ideen zufrieden geben.
Da wir solche Gelegenheiten immer gerne nutzen, um unser Können auf die Probe zu stellen, entschieden wir uns für einen stimmungsvollen Kriegsfilm, der in einer fiktiven Parallelwelt spielt. Kein einfaches Unterfangen, da die Zeit knapp und der Aufwand gross war. Ob es sich gelohnt hat, siehst du hier:
Aufgrund der Thematik und einer expliziten Szene hat der Film eine Altersbeschränkung. Daher kann er nur direkt auf YouTube gesehen werden. Wir wünschen gute Unterhaltung!
Arbeitsprozess
Aufgrund anderer Verpflichtungen haben wir erst spät mit der Planung für „LiLö“ begonnen, nämlich anfangs September. Die Krux daran? Ende September war bereits Einreicheschluss beim Kurzfilmwettbewerb.
Innerhalb eines Monats haben wir entsprechend ein Drehbuch geschrieben, Konzept erarbeitet, einen passenden Drehort gesucht, einen Cast zusammengestellt, den Dreh vorbereitet, diesen dann an einem Tag durchgezogen und schliesslich noch den ganzen Film geschnitten, vertont und mit einem speziellen Look versehen.
Der Zeitdruck zog sich daher als prägender Faktor durch dieses Projekt. An einigen Stellen hätten wir womöglich noch etwas mehr ins Detail gehen können, hier und dort wahrscheinlich noch etwas bessere Resultate erzielen können. Und trotzdem: Wir sind sehr stolz auf das Endresultat und die damit verbundene Arbeit.
Fazit
„LiLö“ war für uns eine Meisterklasse der Effizienz und zeigt, dass wir auch unter grossem Zeitdruck beste Qualität abliefern können. Auch die Jury war von unserer Arbeit angetan und belohnte uns mit dem 4. Platz. Im Nachhinein erfuhren wir dann sogar, dass uns wegen der Thematik „Krieg“ und wegen der Darstellung von Gewalt ein paar Punkte abgezogen wurden. Damit können wir leben und würden auch nichts daran ändern. Für uns ein gelungenes Projekt, welches uns und unserer Vision treu geblieben ist.
„Zitat des Kunden“
Name der zitierten Person
Credits
Produktion: Vianty GmbH
Arbeitsumfang:
Konzepterarbeitung, Drehbuch, Casting, Vorproduktion (Drehplanung, Shotlist, Storyboard, Floorplan etc.), Filmproduktion, Nachproduktion (Schnitt, Colorgrading, Sounddesgin, VFX etc.)
Cast:
Talia Kunszt
Anna Münz
Elio Staub
Julia Barth
Crew:
Director: Pascal Hochstrasser
Director of Photography: Loris Burn
First Assistant Camera: Aline Remy
Field Recording: Jan Lauber
Music & Sounddesign: Nanda Schamberger
Grip: Noam Neuhaus
Editor: Pascal Hochstrasser
Colorgrading: Loris Burn
VFX: Pascal Hochstrasser